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Dieser große aber nicht übergroße, sehr kräftige, im Alter massive Hund drückt Würde aus. Er ist in den Farben einfarbig Schwarz, einfarbig Rot, einfarbig Blau, Schwarzmarkenfarben oder als Blau- und tanfarbener zu finden. Ein eher kleinerer weißer Stern auf der Brust ist erlaubt, sowie kleine weiße Abzeichen an den Zehen. Das Haar ist von großer Dichte mit sehr starker Unterwolle im Winter meist in einer Art von Langstockhaar. Das Deckhaar ist fest und zusammen mit der dichten Unterwolle extrem Witterungsunempfindlich. Das Haar auf den Kopf über den Nacken bildet besonders beim Rüden eine mächtige Halskrause.
Der Hund zeigt einen nahezu quadratischen Aufbau mit guten, funktionalen Winkelungen der Vor- und Hinterhand und kräftiger Hals- Nackenpartie. Die kräftig befederte Rute trägt er gerollt über dem Rücken. Der Kopf ist beim ausgewachsenen Hund schwer und breit, steht aber im Verhältnis zum Körper, die Ohren sind eher klein bis mittelgroß und werden seitlich hängend am Kopf, bei Aufmerksamkeit auch nach vorne gerichtet getragen. Das Gebiss ist mittelkräftig und zeigt im Normalfall ein Scherengebiss, Zangengebiss ist ebenfalls erlaubt. Die Lefzen zeigen, trotz kräftiger Ausbildung einen guten Schluss.
Der Ausdruck des Hundes ist ernst und würdevoll bis mürrisch, keinesfalls aber unfreundlich.
Der Do Khyi ist auch heute wieder ( nach der unerbittlichen Verfolgung zur Zeit der Chinesischen Roten Garden ) in seinem angestammten Lebensraum zu finden. Er wird auch heute noch zur Bewachung von Hab und Gut in den unterschiedlichen Himalayaregionen über 4000 m ü. NN gebraucht.
Im Westen wird der Do Khyi seit 1976 ( USA ) und 1979 ( Europa ) aus einigen wenigen importierten Hunden aus den Nachbarregionen um Tibet ( Nepal, Bhutan, Nordindien ) gezüchtet. Hier bei den Liebhabern dieser Rasse hat sich der Do Khyi als eine loyale, selbständig handelnde, umgängliche Hundepersönlichkeit herausgestellt, welche seiner Aufgabe als unbestechlicher Wächter auch heute noch gut gerecht wird.
Ein Do Khyi sollte ein abwechslungsreiches Umfeld vorfinden in welchem er seiner angestammten Aufgabe noch nachgehen kann. Es empfiehlt sich für die Haltung ein gut umfriedetes Grundstück mit genereller Anbindung an seine Familiengruppe. Zwingerhaltung ist ausgeschlossen und bringt eine verschlossene, nicht mehr zugängliche Hundepersönlichkeit hervor. Die Tibetdogge meldet alles ihr ungewohnte und sollte deshalb im frühen Alter an alle Begebenheiten in ihrer Umgebung gewöhnt werden.
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